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Ein Interview mit Friedrich Carl von Savigny

Ist die Sünde der Frau härter zu strafen?

Vormärz-Anzeiger Ausgabe 1 Seite 3

Ein Interview mit Friedrich Carl von Savigny zum Thema Ehebruch: Er ist am 21. Februar 1779 in Frankfurt am Main geboren. Er ist ein deutscher Rechtsgelehrter und Begründer der Historischen Rechtsschule.

 

Vormärz-Anzeiger: Sie sind ein bekannter Jurist in Deutschland und haben sich über das Thema Ehe- und Familienrecht informiert und sich besonders mit dem Thema Ehebruch auseinandergesetzt. Es ist bekannt, dass Sie eine radikalere Ansicht gegenüber der Rolle der Frau vertreten. Können Sie das erläutern?

Von Savigny: Ich würde meine Ansicht nicht als radikal bezeichnen. Es ist Tatsache, dass die Frau uns Männern, ihren Ehemännern, untergestellt ist.

Vormärz-Anzeiger: Wie stehen Sie zum Thema Ehebruch?

Von Savigny: Meiner Meinung nach ist der Ehebruch beider Geschlechter nicht akzeptabel. Jedoch ist der Ehebruch der Frau härter zu bestrafen. Diese Sünde der Frau ist schwerwiegender.

Vormärz-Anzeiger: Wieso sollten Frau und Mann differenziert bestraft werden, wenn sie doch die gleiche Straftat begangen haben?

Von Savigny: Erstens ist es demütigend für den Mann, wenn die Gesellschaft erfährt, dass er ein solches Verhalten toleriert. Außerdem entsteht dadurch eine Unsicherheit der Paternität. Woher soll man denn dann noch wissen, wer der wahre Vater ist?

Eine Bürgerliche Katastrophe

Ein bürgerliches Trauerspiel modern interpretiert

Eine Szene, wie sie jeder aus der bekannten TV-Sendung ,,Familien im Brennpunkt“ kennt: Eine junge, schwangere Frau aus konservativem Elternhaus sitzt verzweifelt auf dem Sofa und fleht ihren Geliebten an, bei ihr zu bleiben und sie zu heiraten, während dieser, einzig und allein auf ihr Geld bedacht, bereits eine Neue hat. Leonhard (24) hatte sich durch Klara (19) das große Geld erhofft, denn Klaras Vater MC Anton besitzt eine berühmt-berüchtigte Dorfdisco, das ,,Antons“. Doch er weiß nicht, dass diese kurz vor dem Ruin steht, seit die Gema auch bei YouTube ihre Kreise zieht,  was die die Arbeit des DJs, DJ Flash-Player, erheblich beeinträchtigt. Was zuerst wie ein billiger Auszug aus dem Reality-TV scheint, spielt sich tatsächlich in dem 5000-Seelen-Dorf Ginsheim-Gustavsburg ab und spiegelt die schockierende Wahrheit der gesellschaftlichen Entwicklung wieder. Denn viele Jugendliche die sich über die überspitzen und niveaulosen Charakter des vermeintlichen „Reality“-TV nach eigener Aussage lustig machen, übernehmen mehr und mehr deren Verhaltensmuster.

So auch Leonhard, der, nachdem er erfuhr, dass es bei den Antons nichts zu holen gibt, die Verantwortung für seien Vaterschaft nicht mehr übernehmen will. Für Klara  eine Katstrophe. Denn sie hat Angst vor der Reaktion ihres Vaters, welcher bereits durch die Straftat seines Sohnes und den dadurch verursachten Herzinfarktes seiner Frau stark belastet wurde und nun alle Hoffnungen auf seine Tochter Klara setzt. MC Anton ist in einer Generation ohne Reality-TV aufgewachsen. Ihm sind Werte und einer guter Ruf sehr wichtig und aus diesem Grund könnte er die uneheliche Schwangerschaft seiner Tochter nicht akzeptieren. Denn im Fernsehen lernt sie zwar, dass solche Verhaltensmuster der „Normalität“ entsprechen, jedoch wird dort nie aufgezeigt, mit welchen Konsequenzen sie leben muss, beziehungsweise wie sie mit diesen leben kann. Der Druck seitens ihres Vaters steigt und die riesigen Unterschiede bezüglich von Wertvorstellungen und Prioritäten zwischen beiden Generationen werden immer deutlicher. Nie zuvor hatten zwei aufeinanderfolgende Generationen so verschiedene Moralvorstellungen wie die des späten 20. Jahrhunderts und nie zuvor waren die Jugendlichen so naiv in ihrem Habitus. Nicht zuletzt durch Film und Fernsehen, die den leicht zu manipulierenden Jugendlichen eine Welt ohne Folgen suggerieren.  

Vormärz-Anzeiger:Sie denken also, es sei weniger schlimm für die Frau von ihrem Gatten betrogen zu werden?

Von Savigny:Es ist eine ganz andere Situation. Die Frau bekommt Mitgefühl und besondere Achtung.

Vormärz-Anzeiger:Achso, die Frau kann sich also glücklich schätzen und soll es stillschweigend akzeptieren?

Von Savigny: So habe ich das nun auch nicht gemeint, aber es ist ja wohl eine allgemeine Ansicht, dass der Ehebruch der Frau schlimmere Folgen mit sich trägt.

Vormärz-Anzeiger:Sind Sie sich sicher, dass diese Ansicht auch wirklich allgemein ist? Oder liegt es an Ihrer Jugendliebe Carolin, dass Sie so empfindlich zu dem Thema Ehebruch reagieren?

Von Savigny:Was hat denn Carolin mit meiner Ansicht zu tun? Sie spielt hierbei keine Rolle!

Vormärz-Anzeiger: Wir wissen aus verlässlicher Quelle, dass Ihre Beziehung auseinander ging als Sie in Jena studieren waren und Carolin sich mit Heinrich vergnügte.

Von Savigny: Das ist alles ihre Schuld. Wegen Frauen wie ihr sollte Ehebruch härter bestraft werden. Man gibt ihnen alles: ein Zuhause, Liebe, Geld, Ansehen und vieles mehr, was selbstverständlich ist. Und was bekommt man dafür zurück? Es ist nun mal Fakt, dass der Mann eine höhere Stellung hat als die Frau. Ohne den Mann wären alle Frauen nichts wert.

Vormärz-Anzeiger: Ihre Argumentation zeigt, dass Sie von einer Frau geprägt worden sind und deshalb nicht rational über dieses Thema argumentieren können. Außerdem glauben Sie nicht, dass die Frau eine mindestens genauso wichtige Rolle spielt, selbst wenn sie zu Hause ist? Schließlich versorgt sie die Kinder, macht das Essen und kümmert sich um den Haushalt.

Von Savigny: Das stimmt schon, aber…

Vormärz-Anzeiger: Also geben Sie zu, dass beide Partner eine gleich wichtige Rolle spielen in einer Ehe? Sollte es dann nicht auch so sein, dass beide gleich behandelt werden sollen im Privatleben sowie vor Gericht?

Von Savigny: Ich möchte mich dazu nicht mehr äußern und hier das Gespräch beenden.

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