De Hochstädter - Die Forsthäuser

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Das Forsthaus am Hochstädter Haus

Die Veränderungen im Laufe der letzten Jahrzehnte

Nach dem Abriss der Gebäude auf dem ehemaligen Gelände des Marmoritwerks blieb alleine das Forsthaus mit der Remise vollständig erhalten. Einige Jahre mussten die neuen Besitzer auf das brachliegende Neubaugebiet und zukünftige Hochstädter Haus schauen. Bis die Baumaßnahmen endlich in Bewegung kamen.

Besitz der Großherzoglichen Familie

Auf Lagepläne und Karten vom Staatspark Fürstenlager aus dem 18. Jahrhundert ist an der Stelle des heutigen Forsthauses bereits ein Haus mit Nebengebäude zu erkennen. Das erste Forsthaus wurde 1837 erbaut und gehörte zum Besitz der Großherzoglichen Familie. Johannes Rippert (1810-1869) war 1835 Waldschützer im Hochstädter Gemeindewald. Vielleicht lebte er in dem damaligen Haus.

 Aus einer Anzeige vom 23. Oktober 1849 geht hervor, dass es in diesem Haus eine Forstwohnung gab. Dr. Wilhelm Hoffmann pachtete 1865 die Gewinnungsrechte vom hessischen Forstfiskus für das kleine Marmorvorkommen in Hochstädten/Auerbach. Während seiner ersten Jahre wohnte er im Forsthaus zur Miete, bevor er mit seiner Ehefrau in die Gagelsmühle zog. Im Laufe der Jahre wurden mehrere Renovierungsarbeiten an dem Haus notwendig, so dass man 1885 das Forsthaus durch einen Neubau ersetzte. Um 1900 wurde das Gebäude wieder neu errichtet und bereits 1911 nahm man einige Umbauarbeiten in und am Haus vor. 

Tagungsort und Showroom

Einige Revierförster bewohnten das Forsthaus in den nächsten Jahren. Dazu gehörten ab 1924 der heute noch bekannte Förster Karl Brück (1875-1965) mit Familie und ab 1954 Konrad Schwöbel.

In den 90er Jahren wurde das Erdgeschoss des Forsthauses, aber vor allem die Remise, aufwendig von der Firma Knauf Marmorit GmbH renoviert. Man nutzte das Haus als Tagungsort und die Remise als Showroom. 

Nach der Auflösung des Werkes aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Forsthaus mit Remise am 31. März 2008 an Familie Hoffmann verkauft. Sie nahm in den letzten Jahren eine vollständige Sanierung des Hauses vor und lebte in dieser Zeit mit ihren Kindern in der Remise. 

Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Hochstädter Haus kann die Familie die Fortschritte im Neubaugebiet und die Umbauarbeiten am Hochstädter Haus aus optimaler Perspektive beobachten. Die Planung eines Dorfladens mit integriertem Café im neuen Dorfgemeinschaftshaus wird den gesamten Platz in Zukunft belegen. CS

Das Forsthaus ein Kulturdenkmal in Hessen (Quelle: denkxweb.denkmalpflege-hessen.de)

Vom Großherzoglichen Bauamt Bensheim um 1900 errichtetes Forsthausanwesen, bestehend aus einem Wohnhaus und einer einige Meter entfernt stehende Remise. Das Wohnhaus ein eingeschossiger Flügelbau über hohem Sockel, Putzbau mit Krüppelwalmdach, die Kanten durch eine versetzte Quaderung betont. Die durch ein Geschossgesims mit profilierten Balkenköpfen abgesetzten Giebel verbrettert und mit dekorativem Freigespärre. Türen und Fenster unpassend erneuert, die Fenster mit hölzernen Klappläden. Die Remise entsprechend ausgeführt, ebenfalls mit Krüppelwalmdach, jedoch mit einem großen, zweiflügeligen Scheunentor, das von einem Zwerchhausdach mit Krüppelwalm geschützt wird. Beide Gebäude sind mit Biberschwanzziegel gedeckt. Das Wohnhaus dient einer Büronutzung. Die ehemaligen großherzoglichen Forstamtsgebäude sind von ortsgeschichtlicher Relevanz.

 

Quellen:

Brandkataster Bensheim-Auerbach; Stadtarchiv Bensheim; Staatsarchiv Darmstadt, Lagepläne und Skizzen (zur Verfügung gestellt von Familie Hoffmann)

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