De Hochstädter - Ein Märchen - von Claudia Sosniak

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Neues und Wissenswertes aus Hochstädten

Anlässlich zur Eröffnung der Stadtteil-Dokumentation

am 28.10.2016 - hielt Claudia Sosniak zum Thema "Hochstädter Haus", folgende Rede:

 

 

Aufbruch zum „Hochstädter Haus“

Wenn man sich ein wenig mit der Thematik zum Werdegang des „Hochstädter Hauses“ bis zum heutigen Tag auseinandersetzt, dann kommt es einem fast vor wie ein Märchen. 

 

Es war einmal ein „störrisches Bergvolk“, das bereits 1973 die Notwendigkeit eines Dorfgemeinschaftshauses sah. Deshalb gingen die „Hochstädter Leut ́“ dann auch 1974 in die Planungsphase für den Bau eines Gemeindezentrums und eines Sportplatzes. Dann schlummerte die Idee 20 Jahre im „Dornröschenschlaf“. 

Bis 1994 der damalige Ortsvorsteher Josef Sartorius die Sache wieder zum Leben erweckte. Im gleichen Jahr wurde die Bauleitplanung für den Bau eines „Feuerwehrgerätehauses mit Dorfgemeinschaftseinrichtung“ von der Stadt Bensheim im BA veröffentlicht. Und wieder verfiel die Idee in einen 10-jährigen Schlaf. Aber 2004 nahmen die Hochstädter erneut ihr Glück selbst in die Hand und gründeten den „Förderverein Heimatpflege Hochstädten e.V.“ Jetzt kam wieder Bewegung in das Märchen und das DGH wurde zum „Dauerbrenner“. Im Jahr 2007 kaufte die Stadt Bensheim endlich das Nachbargrundstück zur Feuerwehr für den Bau. Und 2009 plante die Stadt Bensheim für die Haushalte 2012 und 2013 die stolze Summe von insgesamt 1.700.000€ ein. Doch wieder erlebten die Bürger 2011 einen herben Rückschlag: keine Goldtaler – ah Euros- in der Kasse – kein DGH. 

Aber die Hochstädter „Hinter den sieben Bergen. . .“ (BA 2008) gaben nicht auf, wie sie bereits bei der Kunstmeile 2010 bewiesen hatten. In der 2012 gegründeten Zukunftswerkstatt wurde nach Lösungen und Möglichkeiten gesucht. Eine Strategiegruppe überprüft die Realisierung einzelner Ideen und 2013 wurde ein Konzept zum Umbau der Alten Kantine vorgestellt – Die Geburt vom Hochstädter Haus. Unter der Schirmherrschaft des „Förderverein Heimatpflege Hochstädten e.V.“ wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Projekt zu realisieren. 2014 geht die Alte Kantine in den Besitz des Vereins über. Fördermittel werden beantragt, unter anderem mit Unterstützung von Bürgermeister Rolf Richter, und bewilligt, Sponsoren gesucht und gefunden, und auch die Stadt Bensheim unterstützt den 1. Bauabschnitt mit 180.000€. Ende 2015 kamen noch 150.000€ vom hessischen Sozialministerium dazu! Seit Januar 2016 sind die Abriss- und Sanierungsarbeiten in vollem Gang. Insgesamt 920 Arbeitsstunden im Wert von 36.800€ haben die „Gallier von der Bergstraße“ (Benh. Blätt. 2016) an Eigenleistung bis September erbracht. 

Wenn im späten Frühjahr 2017 das „Hochstädter Haus“ fertig gestellt ist, soll es von Anfang an mit Leben gefüllt sein. Im Erdgeschoss wird ein Dorfladen mit angeschlossenem Café eröffnet. Der Dorfladen dient als Nahversorgung für die Einwohner von Hochstädten.
Am Sonntag, 13. November 2016, von 11:00 bis 16:00 Uhr findet in der Baustelle
„Hochstädter Haus“ ein Informations-Tag zum Dorfladen statt. An diesem Tag gibt es Details zum geplanten 

Eröffnungsrede Stadtteil-Dokumentation Hochstädten 2016 

Dorfladen. Viele Schautafeln informieren über das Projekt. Außerdem können die Besucher leckere, regionale Produkte, wie Käse, Wurst, Aufschnitt, Brotwaren, Aufstriche oder Konfitüren probieren. Eingeladen sind alle Interessierten aus Hochstädten und Umgebung. 

Sie sehen, es liegt noch ein Stück Wegstrecke von uns. Aber wie alle Märchen nimmt auch das Märchen vom „aufmüpfigen Völkchen“ (BA 2014) im „kleinen Bergdorf“ ein gutes Ende. Und zum Schluss können wir unser Märchen schließen mit: „Ende gut – alles gut“ oder „sie lebten alle vergnügt im Hochstädter Haus bis an ihr Ende ...“ 

 

 

De Hochstädter Neues und Wissenswertes aus Hochstädten Ein Märchen - von Claudia Sosniak
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