De Hochstädter - Gedanken zum Hochstädter Haus

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Neues und Wissenswertes aus Hochstädten
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De Hochstädter Neues und Wissenswertes aus Hochstädten Gedanken zum Hochstädter Haus
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Schon jetzt ein ansprechendes Bild
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Der Anbau links sollte das Bürgerhaus sein
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Ein gewohntes Bild des Bürgerinteresses
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Hier sollte wirklich das Bürgerhaus entstehen ???
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Ein Saal, 230 m² mit Sichtgebälk
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Das "Bürgerhaus" vom Steinweg her gesehen
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Mit Humor: "Du, lieber Magistrat stehst in der Pflicht"
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GEDANKEN  ZUM  HOCHSTÄDTER  HAUS
 
Wer in diesen Tagen den stimmungsvollen Dorfeingang Hochstädtens beim Gesundbrunnen passiert, sei es auf der Mühltalstraße oder auf dem Steinweg, der sieht mit Freude, daß der Uraltwunsch der Hochstädter Bürger tatsächlich in Erfüllung geht, obwohl man es eigentlich nicht mehr so recht glauben wollte: Das Bürgerhaus mit dem treffenden Namen "Hochstädter Haus" hat Gestalt angenommen - ein imponierendes und vielversprechendes Gebäude.  Bild 1  Es löst endlich das alte, heruntergekommene Kantinengebäude des Marmoritwerks ab.  Bild 2  Am Ende eines langen und mühsamen Weges, der Hochstädten 40 Jahre lang begleitet hat, kann man endlich diesen erbaulichen Augenblick genießen - keine Fata morgana - und das passend zur Vorfreude auf Weihnachten 2016.
 
Einige Schlaglichter mögen wie Straßenlaternen den schwierigen Weg dahin erhellen: Die erste bekannte Nachricht für die Öffentlichkeit erschien im BA vom 8. September 1974: Jürgen Kaltwasser schrieb u. a.:  "... Dabei nahmen Vorstellungen in bezug auf ein Bürgerhaus Konturen an; im Hinblick auf die zahlreichen Veranstaltungen im Laufe eines Jahres erscheint eine Realisierung derartiger Pläne gerechtfertigt." Von da an rückte zwar kein Neubau, doch wenigstens die Alte Schule in den Mittelpunkt des Interesses. Sie sollte als Ersatz für ein eigentliches Bürgerhaus herhalten. Tatsächlich kam es nach mancherlei Überlegungen, die auch den Kindergarten mit einbezogen, zum Umbau der ehemaligen Lehrerwohnung im ersten Stock. In ehrenamtlicher Arbeit entstand ein Gemeinschaftsraum von ca. 70 m² Grundfläche. Die Vereine Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein, Kerweverein, Sportverein, später auch die Stadtteil-Dokumentation nahmen ihn gerne an. Gerade deren regelmäßige Ausstellungen Ende Oktober/Anfang November sahen sich an drei aufeinander folgenden Tagen insgesamt mehr als 300 Besucher an. Es kam zu drangvoller Enge, oft am Rande der Legalität, so daß die Besucherzahlen
limitiert werden mußten. So konnte es nicht weitergehen. 
 
Das schon lange in Rede stehende Bürgerhaus mußte endlich kommen. Die nun einsetzende Entwicklung erscheint nach wie vor als schier unglaublich. Trotzdem, sie gehört zwingend zum Werden des Hochstädter Hauses hinzu. Zwar hatte schon am 5. Juli 1994 der damalige Ortsvorsteher Josef Sartorius einen konkreten Planentwurf vorgelegt, der zusammen mit dem neuen Feuerwehrhaus einen  Gesamtbau bilden sollte, doch er kam nicht zur Ausführung.  Bild 3   Auch zog sich J. Sartorius aus beruflichen Gründen im Jahre 2000 aus dem Ortsbeirat zurück. So sah sich Herbert Fuchs vom Arbeitskreis Stadtteil-Dokumentation gezwungen, über den Ortsbeirat unter dem neuen Vorsitzenden Bernhard Rettig einen schriftlichen Antrag an den Magistrat Bensheim zu richten. Der Antrag vom 1. September 2003 hatte das Ziel, auch für Hochstädten ein Bürgerhaus zu erreichen, so wie es bei allen übrigen Stadtteilen bereits der Fall war. Der Antrag, erst in der übernächsten OB-Sitzung am 29. März 2004 unter TOP 7b  behandelt, fand jedoch wenig Resonanz, so daß H. Fuchs zu einem Gespräch mit J. Sartorius, der wieder tatenlustig war, und zweckmäßigerweise dem Ortsvorsteher B. Rettig zu sich einlud. Man kam rasch überein, eine Bürgerinitiative zu gründen, die dann vor allem aus Haftungsgründen zum heute noch bestehenden und so wichtigen Förderverein Heimatpflege Hochstädten weiter entwickelt wurde. Ab nun kam es im Dorf zu einer Reihe von Veranstaltungen, immer unter starker Anteilnahme der Bevölkerung. Bild 4  Dabei übernahm Josef Sartorius regelmäßig den Part Diplomatie und Herbert Fuchs den Part Attacke. Doch alle offenkundig(!) gerechtfertigten Bemühungen blieben beim "Herrmann-Magistrat" ohne Erfolg! Unglaublich! Hochstädten wurde mehr und mehr zum Stadtgespräch: "Warum kriegt ihr denn kein Bürgerhaus?" wurde man überall im Stadtgebiet gefragt. Dabei hatte man doch bescheidende Wünsche und wollte kein Bürgerhaus mit "goldenen Türgriffen" wie es in der Presse hieß. Als der Druck auf den Magistrat allzu groß geworden war, wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 8. November 2008 der Kauf eines Bauplatzers für das Bürgerhaus verkündet. Zweckgebunden! Es ging um die Wiese neben dem Feuerwehrhaus.  Bild 5   Kurios: Das Grundstück ist mit dieser Zweckbindung noch immer vorhanden, und es geschah - nichts! Im Jahre 2009 tat sich sogar noch eine Großchance auf: Der von der Firma Knauf errichtete Anbau an das alte Bürogebäude mit wunderbarem Sichtgebälk, weitgehend fertiggestellt und mit einer Grundfläche von 230 m² wäre geradezu eine Ideallösung gewesen. Allein, der Magistrat stellte bei einem Ortstermin das Gegenteil fest!  Bild 6 und Bild 7  Schließlich teilte Bgm Herrmann am 24.November 2011 bei einer öffentlichen OB-Sitzung unter lautstarkem Bürgerprotest mit, daß Hochstädten kein Bürgerhaus bekäme. Die äußerlich ruhige Diskussion ging aber trotzdem weiter 
 
Die schier unglaubliche Situation hatte Josef Sartorius schon nicht mehr erlebt. Er, Träger des Bundesverdienstkreuzes, war am 9. Januar 2011 verstorben. Ein Verlust, der vor allem die Familie aber auch Hochstädten schwer getroffen hatte. Herbert Fuchs übernahm im Sinne einer Atempause für die Vereinstätigkeit die kommissarische Leitung des Fördervereins, der seit der Mitgliederversammlung vom 21. Februar 2011 von Susanne Hummel, Tochter von Liesel und Josef Sartorius, geführt wird. Fuchs blieb, wie schon seit 2004, bis zum 19. März 2013 zweiter Vorsitzender und wurde ab da von Andreas Klemm abgelöst.
 
DIE  MUTIGE  IDEE  DES  ANDREAS  KLEMM
Vor drei Jahren meinte A. Klemm einmal, ein Bürgerhaus bescheidener Art, sollte doch für 500 000 Euro möglich sein - weit unter den 1,6 Mio, die der Magistrat 2013 angesetzt hatte. Der Förderverein könnte evtl.eine vereinseigene Immobilie angehen. Einen Grundstock von 50 000 Euro hatte doch Gisela Linck-Seeger schon im Jahre 2010 zweckgebunden gespendet. Seine Idee nahm den Druck aus der Diskussion, und es wurde Begeisterung daraus, die wiederum neue Ideen produzierte. Eine davon war das "Mobile Dorfgemeinschaftshaus", ein ehemaliger DDR-Mannschaftswagen, nun als MODOG bekannt geworden.  Bild 8   Auch die alte Volksweisheit "Kommt Zeit, kommt Rat" schien helfen zu wollen:  Schon im Bgm-Wahlkampf 2014 hatten Rolf Richter, CDU, Sylvia Kloetzel, SPD, und Franz Apfel, BfB, letzterer schon seit Jahren, eine ordentliche finanzielle Unterstützuzng des Projektes zugesagt. Schließlich beschloß die Stadtverordnetenversammlung einen Zuschuß von 180 000 Euro, und der neue Bürgermeister Richter erreichte bei der Hessischen Landesregierung sogar einen weiteren Zuschuß von 150 000 Euro. Planung und Beginn der Arbeiten konnten somit rasch aufeinander folgen. Heute kann man sagen, daß einschließlich tatkräftiger Eigenhilfe z. B. bei den Abbrucharbeiten am alten Kantinengebäude die Finanzierung steht. Aber auch später muß der Verein die laufenden Kosten tragen können. Auch hier hatte Klemm einen gewinnbringenden Gedanken: Ein Dorfladen für Alltagsbedürfnisse und auch ein Cafe kämen durch die Ortsnähe den Menschen buchstäblich entgegen. Eine erste Veranstaltung zur Erläuterung der Vorstellungen wurde hervorragend angenommen. 
 
Das zur Zeit entstehende Hochstädter Haus, aufmerksam von den Hochstädtern verfolgt, und sowohl von der Tagespresse wie auch von der Vereinszeitung  begleitet, soll im zeitigen Sommer "in Dienst gehen". Man kann ohne Übertreibung sagen: Es wird eine Attraktion für den Ortseingang wie auch für Hochstädten insgesamt sein: Zusammen mit dem weithin bekannten Gesundbrunnen, zum Staatspark Fürstenlager gehörend, sollte es zu einer Außenanlage kommen, die in Zusammenarbeit mit dem Geo-Naturpark Bergstraße/Odenwald auch den geplanten Besucherstollen ermöglicht. Insgesamt könnte mit den Gremien von Stadt und Land, hier der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Bad Homburg, eine kleine Parkanlage entstehen: Der Gesundbrunnen, die Brücke über den Mühlbach, auch zum Staatspark Fürstenlager gehörig, die Parkanlage evtl. mit dem kleinen Bach aus dem Stollen, der Besucherstollen und das sehenswerte Hochstädter Haus einschließlich des Hochstädter Wappens - in Kratzputz selbstverständlich - kann man sich leicht als kleines Schmuckstück vorstellen. Profitieren würde auch das Cafe, dessen Innenraum und Zugang man als Erinnerung mit Bildern der Bergbaufamilien Hoffmann und Linck (Gisela Linck-Seeger(!)) und auch mit dem großen Augenscheinbild von 1594 ausstatten könnte. Natürlich trüge auch das alte Auerbacher Forsthaus zur Schönheit des Platzes bei. 
 
Vergleicht man den imposanten Baukörper des Hochstädter Hauses, dann sollte man sich daran erinnern, daß sein Entstehen einzig und allein dem denkmalgeschützten Kratzputzbild von Reinhold Schön, 1893 - 1975, im Barbarasaal des Kantinengebäudes zu verdanken ist. Siehe hierzu Seite 440 der Denkmaltopographie Bergstraße I, veröffentlicht im Jahre 2004, und seitdem Teil des Denkmalschutzgesetzes des Landes Hessen. Der Hinweis auf das Kratzputzbild als eventuelles Industriedenkmal war an den Autor Dr. Griesbach-Maisant, früherer Schüler des Starkenburg-Gymnnasiums Heppenheim, aus dem Arbeitskreis der Stadtteil-Dokumentation Hochstädten gegangen. Industriedenkmal deshalb, weil das Produkt Marmorit-Edelputz selbst fein strukturierte Kratzputzarbeiten erlaubte. HF
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