De Hochstädter - Wie sich die Zeiten ändern.

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Neues und Wissenswertes aus Hochstädten
De Hochstädter Neues und Wissenswertes aus Hochstädten Wie sich die Zeiten ändern.
Wie sich die Zeiten ändern - oder: Was geb' ich für mein schlecht' Geschwätz von gestern.
 
Man lernt doch nie aus: Im Jahre 2004 trafen sich Josef Sartorius, Bernd Rettig und Herbert Fuchs. Der Grund: Die Ausstellungen der Stadtteil-Dokumentation in der Alten Schule waren derart stark besucht, daß eine räumliche Lösung dringend notwendig geworden war. Wie bekannt, sollte der soeben gegründete Verein Initiative Bürgerhaus Hochstädten zur alsbaldigen Abhilfe beitragen. In der Satzung hatte man geschrieben: §2 - Zweck und Aufgaben - 1: "Der Zweck des Vereins ist es, den Bau eines Bürgerhauses in Bensheim-Hochstädten zu fördern."  Mit dieser Satzung im Gepäck begab sich Josef Sartorius zum Finanzamt Bensheim. Dort wurde er/wurden wir belehrt, daß ein Verein keine hoheitlichen Maßnahmen betreiben dürfe. Genau dies aber sei der Bau eines Bürgerhauses. Interessanterweise half dann gerade das Finanzamt Bensheim  weiter: Der Begriff Bürgerhaus wurde gestrichen, und das Amt schlug den neuen Vereinsnamen Förderverein Heimatpflege Hochstädten vor. So verfuhr man im Stadtteil und nahm diesen nicht in Hochstädten entstandenen Namen an. Nun hieß es in §2 - 1.: "Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege in der dörflichen Gemeinschaft ..."   Da trat, Gott sei's geklagt, der Bensheimer Magistrat unter seiner Hoheit, Bgm. Thorsten Herrmann, auf den Plan und lehnte ohne eine wirklich überzeugende Begründung den Bau eines Bürgerhauses auch für diesen Stadtteil ab. 10 Jahre lang, 10 lange Jahre!!! 
 
Manchmal kommt es einem wirklich so vor: Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Diesmal  war es die in Bensheim gewollte Wende(?) hin zu Bürgermeister Rolf Richter: Eine Wende um 180°!  Die neue Hoheit unterstützte sogar den Bau des Hochstädter Bürgerhauses, treffend genannt das Hochstädter Haus. Jetzt förderte die Stadt Bensheim das Projekt  mit der beachtlichen Summe von 490 000 Euro, davon zuletzt 310 000 Euro. Von Bürgermeister Richter konnte man lesen (Bensheimer Blättsche, Juli 2017, Pressestelle Spielmann, psp):  "Mit dieser Investitionshilfe wollen wir dazu beitragen, dieses Vorhaben des Vereins zu sichern, das als Gemeinbedarfseinrichtung vor allem der Allgemeinheit dient." Es heißt u. a. im Artikel weiter, das "Hochstädter Haus" übernehme zwar die Funktion eines Dorfgemeinschaftshauses, sei aber im Besitz des Vereins und werde von diesem betrieben. Somit entfielen keine Betriebskosten auf die Stadt Bensheim. Im Gegenteil erhalte die Stadt Nutzungsrechte für noch festzulegende städtische Veranstaltungen. Was gestern falsch war, ist heute richtig! Und nicht nur das, sondern die früher unstatthaften hoheitlichen  Aufgaben, die der Förderverein nicht übernehmen durfte, darf er nun gerade übernehmen! Alle, der Stadtteil B.-Hochstädten insgesamt, also Bürger und Vereine, und auch die Stadt Bensheim selbst profitieren vom Hochstädter Engagement. 
 
Weil es so gut dazu paßt, sei nochmals auf einen weiteren wohlwollenden Wink des Schicksals hingewiesen: Ausgerechnet der Denkmalschutz, der - unglaublich genug - sogar die Entwicklung des Baugebiets Mühlwiese behindert haben sollte, ermöglichte nunmehr das Projekt "Hochstädter Haus". Im Jahre 2008 war aus dem Magistrat Bensheims die Mitteilung an den Schreiber diese Artikels erfolgt: "Die Bedeutung der Bilder (die entscheidenden in der Kantine, Herbert Fuchs) bedarf sicherlich keiner zusätzlichen Erwähnung, ... , zu gegebener Zeit werden wir wegen einer möglichen Aufbewahrung auf die Stadtteilpflege zukommen."  Gemeint war die Stadtteil-Dokumentation. Damals aber war sogar der Abbruch des Kantinengebäudes bis unmittelbar vor die Bilder vorgesehen! Die Abmauerung war bereits erfolgt.....
 
Nun ist ja alles gut geworden! Alles? Keinesfalls! Vieles ja, dank der Idee von Andreas Klemm, aber es fehlen dem Stadtteil Bensheim-Hochstädten 10 lange Jahre! Zum großen Glück des Stadtteils Hochstädten und als wunderbares Vorbild für den Erfolg bürgerlichen Engagements kann man das Werden des Hochstädter Hauses tagtäglich beobachten. Es ist eine Freude! Manches sei - zum Glück - dem menschlichen Vergessen anheim gestellt. Auf keinen Fall aber im Sinne von Vergeßlichkeit!  H. F.
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