Rainbow LifeStyleMagazin Germany - Thomas Prochnow / Sarah Moon

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Rainbow LifeStyleMagaz... Rainbow 04/2015
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Thomas Prochnow - Ein seltenes Vitamin auf dem Welterbe Zollverein

Verlassene Gebäude üben eine starke Faszination auf den Berliner Konzeptkünstler aus. Regelmäßig sucht er Abrisshäuser, stillgelegte Industrieanlagen oder Bunker auf und verändert sie, indem er einzelne Flächen farbig gestaltet oder geometrische Muster auf den Wänden hinterlässt. Im Anschluss fotografiert Prochnow seine Arbeiten und lässt sie zurück. Die Werkschau „Der Zweite Öffentliche Raum“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zeigt nun erstmals einen Großteil der Fotografien aus den Jahren 2005 bis 2015. 

Das Welterbe Zollverein hat sich seit der Schließung der Zeche im Jahr 1986 in ein lebendiges Zentrum für Kunst, Kultur, Geschichte und Design gewandelt. Verlassene Gebäude findet man auf dem Gelände der ehemaligen Zeche und Kokerei nur noch sehr wenige. Thomas Prochnow machte sich dennoch auf die Suche und entdeckte im August unter anderem das ehemalige Stellwerk auf Schacht XII, von wo aus früher der Schienenverkehr auf dem Zechengelände geregelt wurde. Dort schuf der Künstler die Farbinstallation „Vitamin“, die auch in der Ausstellung zu sehen ist.

Durch ihre Farbigkeit heben sich Prochnows Rauminterventionen deutlich von der Umgebung ab. Sie verleihen dem ausgewählten Ort eine neue ästhetische Dimension und damit auch eine weitere Bedeutungsebene. Als „Zweiten Öffentlichen Raum“ beschreibt der Künstler Orte, die dem gesellschaftlichen Blick entzogen oder funktionslos geworden sind. Prochnow interessiert sich für die Wirkung von geometrischen Formen auf solche Räume und untersucht diese mal in eindrucksvoller Farbigkeit, mal in der Konzentration auf einen einzigen Farbton.

 

 

 

 

 





 

 

Damit knüpft er an Positionen der Minimal Art an, einer internationalen Kunstrichtung, die in den 1960er Jahren entstand. Mit der Zeche Zollverein hat der Berliner Künstler einen idealen Ort für seine Ausstellung gefunden: Das Steinkohlenbergwerk schien nach der Stilllegung zunächst funktionslos, erfährt seitdem jedoch vielfältige neue Nutzungen, was die Werkschau beispielhaft zeigt.

Ausstellung bis 31.01.2016, Zeche Zollverein, Schacht XII, Essen, www.zollverein.de

Rainbow 04/2015
Rainbow 04/2015 Thomas Prochnow / Sarah Moon
Rainbow 04/2015 Thomas Prochnow / Sarah Moon
Rainbow 04/2015 Thomas Prochnow / Sarah Moon

Sarah Moon – Now And Then

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 1941 geborene Fotografin wuchs in England und Frankreich auf. Nachdem sie einige Jahre in Paris als Model gearbeitet hatte, begann sie 1968 zu foto-  grafieren. In diesen Jahren gab sie sich den Künst- lernamen Sarah Moon.

Auf ihre ersten Kampagnenbilder für das Modelabel Cacharel folgten unzählige Werbefotografien unter anderem für Dior, Chanel, Comme des Garçons und Issey Miyake sowie Modestrecken für Magazine. Als erste Frau fotografierte Sarah Moon für den renommierten Pirelli-Kalender. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Bilder und ein Kurzfilm für Dior homme.

Ihre oft in unscharfem Schwarzweiß oder blassen Farben gehaltenen Bilder locken den Betrachter in ein Reich der Träume, der Mythen und Märchen; sie spiegeln auch Paradiesisches: unbekannte Land- schaften, verzauberte Städte. Ihre Modeaufnahmen, Stillleben und Porträts wirken wie Blicke in die Zeitlosigkeit.

Sie selbst kombiniert in ihren Strecken - und auch in der Hamburger Ausstellung - Porträts, Blumen-Stillleben, Ansichten von Stadt und Land nebeneinander und hat mit ihrem unverwechselbaren Stil die sogenannte Mood-Fotografie geprägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung 27.11.2015-21.02.2016
Deichtorhallen / Haus der Fotografie, Hamburg, www.deichtorhallen.de

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