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Petra Weber
2012-02-20 09:13:46
@Vero: Nur ist es etwas unrealistisch zu erwarten, dass Amazon-Rezensenten Autoren über ihre Kritiken informieren, insbesondere wenn sie 1 Stern vergeben ;-)Zumal nicht jeder Autor in sozialen Netzwerken agiert oder Kontaktdaten zur Verfügung stellt.
@Gekko: Ja, es wäre wirklich schön, wenn Autoren das als Chance begreifen könnten.
Gekko
2012-02-20 09:09:40
Ein toller Artikel, dem ich nur zustimmen kann. Feedback aus dem Netz sollte von den Autoren nicht als Angriff, sondern als Chance für eine bessere Kommunikation gesehen werden!
Vero Nefas
2012-02-19 21:35:52
Toller Artikel! Trifft den Kern des ganzen ziemlich gut. Aber einen kleinen Kritikpunkt habe ich:
Wenn man seine Rezensionen den Autoren direkt zukommen lässt, dann bekommt man sehr wohl Lob und Anerkennung für die Arbeit, sogar, wenn man Kritiken dabei sind oder eine Rezension nicht absolut gut ausfällt. Natürlich nur, wenn der Umgangston passt. Es ist also nicht so, dass Autoren gänzlich wortscheu sind, wenn es um die Beurteilung guter, persönlicher Rezensionen geht.:)
Petra Weber
2012-02-19 15:48:03
@Mistie: Es gibt tatsächlich einen guten Grund, warum Lesermeinungen auch bei uns im KrimiKiosk "Rezensionen" heißen, obwohl es -völlig richtig- keine Rezensionen im eigentlichen Sinne sind. "Google makes the world go around", deshalb muss alles, was im Netz gefunden werden soll mit den richtigen Suchbegriffen versehen sein. Kein Mensch sucht nach "Lesermeinungen", sehr wohl aber nach "Rezensionen", weshalb auch wir unsere Lesereindrücke so betiteln.
Mistie
2012-02-19 14:56:35
Es ist mir sowieso schleierhaft wieso die Leserkommentare bei Amazon "Rezensionen" heissen - das gibt nur Anlass zu Missverständnissen.
Ein Leserkommentar ist nicht mehr und nicht weniger als die Meinung eines Lesers zu einem Buch.
Eine Rezension sollte schon tiefer gehen (Analyse, Begründung, etc) als ein Kommentar (Gefühl, momentane Stimmung, etc)
Deswegen lese ich Kommentare immer nur diagonal ... um Bestätigung zu finden ein Buch zu kaufen oder nicht zu kaufen ... und dann entscheide ich mich doch nach meinem Bauchgefühl :-)
Nini
2012-02-19 10:24:05
Na dem Artikel kann ich nur aus ganzem Herzen zustimmen. Als Autor sollte man sich doch eigentlich freuen, wenn die vernichtende Kritik in einem analphabetähnlichem Deutsch geschrieben ist - der mag mein Buch nicht? Puh, Glück gehabt - denn welcher Autor möchte schon vorrangig für diese Zielgruppe schreiben? Auf der anderen Seite sollte dem Autor doch auch daran gelegen sein, konstruktive Kritik zu bekommen, auch wenn dies nicht dem Ego schmeichelt - denn wenn er diese möglicherweise in folgenden Werken umsetzen kann, könnte er dadurch weitere Leser gewinnen - und ist das nicht das Ziel eines Autors? Möglichst viele Bücher an glückliche Leser zu verkaufen?
Wem als Autor mehr an der Lobhudelei im Feuilleton gelegen ist als an begeisterten "normalen" Lesern, dem ist sowieso nicht zu helfen.
Wobei ich auch durchaus erwähnen möchte, dass im Zeitalter des social media viele - gerade deutschsprachige - Autoren auch mit ihren Lesern auf Tuchfühlung gehen und auf einer normalen Ebene über Lob und Kritik diskutieren können, ja sich teilweise sogar über ernstgemeinte Kritik freuen.
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