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Ritter-Sporn ✠Ritter-Sporn✠ Ausgabe...
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Grußwort der "Ritter-Sporn"- Redaktion

Erste Worte zu diesem neuen Medium von der Redaktion des "Ritter-Sporn"

Jacques de Molay

Der Orden der Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem (OPMC) ist - das kann man ohne Scham zugeben - mittlerweile im gesamten Netz verbreitet. Die sogenannten "Social-Networks" bestimmen, wenn man den Medien glauben schenken darf, das Internet-Zeitalter vollkommen, so dass man ohne sie gar nicht mehr auszukommen scheint.

Dass sich aber durch dieses Phänomen das gesellschaftliche Gefüge verändert hat, ist nur einer der Feststellungen, die wir meinen gemacht zu haben. Schon alleine das Wort "Freund" versteht man heute vollkommen anders als es noch vor zwei Jahrzehnten der Fall war. Einen Freund "fügt man" heute auf Facebook, auf MySpace oder wie diese Plattformen alle heißen mögen, "hinzu" - und ist stolz, ihn/sie zu seinem Freundeskreis zählen zu dürfen, obwohl man ihn/sie noch nie im Leben gesehen, vielleicht sogar noch nie ein Wort mit ihm/ihr persönlich oder online gewechselt hat.

Was aber auch in der letzten Zeit Gegenstand der Überlegungen von Soziologen und Psychologen geworden ist, ist die immer größer werdende Anonymität, hinter der man sich gerne versteckt und in der man sich sehr wohl fühlt. Online lässt sich alles bewerkstelligen, man diskutiert, gibt seine Meinung kund, protestiert vielleicht sogar, macht Vorschläge, teilt Freud und Leid, teilt sein ganzes Leben mit der Welt - und bewegt sich keinen Millimeter von seinem gemütlichen Plätzchen seiner Couch oder seines Schreibtisches.

Was das nun mit dem Orden der Armen Ritter Christi zu tun hat? Wir bedienen uns selbstverständlich ebenfalls dieser Medien, vor allem auch deshalb, um mit unseren Ordens-Brüdern und Schwestern, die im ganzen Bundesgebiet, ja sogar auf verschiedenen Kontinenten verteilt sind. Eine Konversation funktioniert zugegebenermaßen bequemer und schneller, als es unsere verehrten Vorfahren hätten erträumen können.

[Fortsetzung Seite 3]

Der Non-Nobis-Domine-Tag 2012

siehe das Rundschreiben des Großmeisters Bruder ‡ Berthold Möller auf Seite 2

Was wissen wir über den heiligen Josef?

Im Grunde wissen wir nicht viel über den heiligen Josef, wenn wir uns die Evangelien anschauen: Markus sagt gar nichts über ihn, Johannes führt ihn lediglich zwei Mal an (Joh 1,45 u. 6,42). Tatsächlich beginnen diese beiden Evangelisten ihren Bericht (nach einem Prolog) mit dem öffentlichen Leben Jesu. Matthäus und Lukas, die uns von der Geburt des Herrn berichten, sind somit unsere Hauptquellen. Allerdings liefern uns die 25 Zitate bei Lukas und die 17 Erwähnungen bei Matthäus wenig Anhaltspunkte. Wir erfahren nichts über Ort und Datum seiner Geburt, und kein einziges Wort Josefs wird uns überliefert. „Josef, de[r] Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren“ (Mt 1,16).

In der Absicht Gottes ist der Name Josef in Zeit und Ewigkeit vereint mit jenem Marias und Jesu. Mehr noch als Johannes der Täufer, der das Lamm Gottes ankündigt, ist Josef der stille Diener des Wortes, der hinter seiner Mission zurücktritt, mit der er fest verbunden ist bis hin zu seinem Namen: „jener, der wachsen läßt, der wacht über das Wachstum“ des Sohnes Gottes. Er tut es in beispielhaftem Verzicht, den die Nüchternheit der Matthäischen Zeugnisse von der Kindheit viel besser wiederzugeben vermag als alle theologischen Stellungnahmen.

 

Sankt Josef, Ziehvater Jesu

Sankt Josef:

Jener, in dem sich der Vater am besten widerspiegelte

Nach Maria ist Josef unbestreitbar der größte Heilige des Himmels. Der heilige Gregor von Nazianz schrieb über ihn: „Der Herr hat in Josef wie in einer Sonne alles vereint, was die Heiligen gemeinsam haben an Licht und Glanz“. Zweifelsohne hat Josef alle nötigen Gnaden empfangen, um diese ein- zigartige Vaterschaft auszuüben, die seine besondere Mission ausmacht. Auch denken wir ganz zu Recht, daß er unter den Menschensöhnen und natürlich nach Christus jener ist, in dem sich der Vater am besten widerspiegelt.

Während der gesamten Kirchengeschichte, vom heiligen Irenäus bis hin zu Franz von Sales, der heiligen Theresa von Avila über den heiligen Augustinus, den heiligen Bernard von Clairvaux und so viele andere, wird alle Inspiration geschöpft bei dem demütigen Zimmermann, der zum Schatten des Vaters wurde gemäß seiner Mission im Geheimnis der Menschwerdung. Und die Päpste sind nicht die letzten, die den Ruhm des heiligen Josefs preisen! Von Pius IX. bis zu Benedikt XVI./Josef Ratzinger (um nur die jüngsten zu nennen) gibt es nur Bekenntnisse intimer Beziehung zum Beschützer der Weltkirche.

Denn ebenso wie Maria im Zentrum der Kirche ihr mütterliches Priesteramt des Gebärens des neuen Menschen weiterführt, so fährt der heilige Josef fort, über das Wachstum des mystischen Körpers dessen zu wachen, über den er väterliche Autorität erlangte. Am Ende dieses Jahrhunderts, wo unsere westliche Zivilisation eine Vaterschaftskrise durchmacht, die alles bis auf die Fundamente unserer Gesellschaft ins Wanken bringt, während die Psychologen, Soziologen, ... neue Vaterbilder suchen, täten wir vielleicht gut daran, unseren Blick und unser Herz demjenigen zuzuwenden, der im Zentrum der Welt jene göttliche Vaterschaft verkörperte, „nach dessen Namen jedes Geschlecht im Himmel und auf der Erde benannt wird“ (Ep 3,15). Angelo Giuseppe (Josef) Roncalli/Johannes XXIII.“ bekannte: „Den heiligen Josef liebe ich sehr – so sehr, daß ich meinen Tag weder beginnen kann noch beenden, ohne daß mein erstes Wort und mein letzter Gedanke ihm gewidmet sind.“

Allen unseren Brüdern und Freunden mit dem Namen Josef gesegnete Namenstagsgrüße zum 19. März!!! - nnDnn -

Der Grundbegriff aller lebendigen Sitte ist die Ehre. Alles andere - Treue, Demut, Tapferkeit, Ritterlichkeit, Selbstbeherrschung, Entschlossenheit - liegen darin.                  (Oswald Spengler)

Ritter-Sporn
✠Ritter-Sporn✠ Ausgabe März 2012 Online-Zeitung der Armen Ritter Christi 15.05.2012
✠Ritter-Sporn✠ Ausgabe März 2012 Ritter-Sporn - Online-Zeitung des OPMC - non nobis Domnine non nobis, sed nomine tuo da gloriam! - Seite 1 15.05.2012
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