Rainbow LifeStyleMagazin Germany - Gerhard Richter / Sigmar Polke

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Rainbow 03/2018 Gerhard Richter / Sigmar Polke
Rainbow 03/2018 Gerhard Richter / Sigmar Polke
Rainbow 03/2018 Gerhard Richter / Sigmar Polke

(Fotos: © Georg Polke - VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Rainbow 03/2018 Gerhard Richter / Sigmar Polke

Sigmar Polke. Fotografien 70-80

Die Ausstellung präsentiert ein umfangreiches Konvolut bisher unveröffentlichter Fotografien. In über 500 Aufnahmen aus den 1970er Jahren erweist sich Polke als experimentierfreudiger Verwandlungskünstler und Alchi- mist der Dunkelkammer. Die größtenteils erstmals ausgestellten Fotografien aus dem Eigentum von Georg Polke zeigen Polke als einen der Protagonisten der rheinischen Kunstszene und zugleich auch als scharf blickenden Chronisten seiner Zeit mit ganz eigenem Humor.

Die Kamera ist sein ständiger Begleiter. Polke ist stets auf der Suche, auf der Jagd nach flüchtigen Erscheinungen. In zahlreichen Aufnahmen zeigt der Künstler sein persönliches Umfeld: zu Hause, zunächst in Düsseldorf, seit 1972 dann auf dem Gaspelshof in Willich, später in Köln, auf Vernissagen und auf Reisen. Es entstehen „unglaubliche Dokumente des Dabei- seins“, die von Lebensfreude und Anteilnahme, von der wachen Offenheit und Präsenz des Fotografen zeugen. Legendär sind Polkes „Linsenflirts“, wenn bei Treffen mit Künstler-freunden und Weggefährten die Kamera „als Ball durch die Runde“ ging und auch der Künstler selbst „als hinterhältig spaßiges Modell“ auftritt (Bice Curiger).

Polkes Fotografien sind oft bewusst ‚unsachgemäß‘ ge- schossen, sind absichtlich unscharf oder überbelichtet. Dieses anarchische Material dient ihm dann als Grundlage vielfältiger Manipulationen im Labor. Dort entwickelt er die Fotos durch Mehrfachbelichtung, Umkehreffekte, Überblendungen oder Solarisation weiter. Im Prozess sind auch zufällig auftretende Erscheinungen immer willkommen. So entstehen Bilder, die das Alltägliche humorvoll brechen und dem Trivialen eine geheimnisvolle Aura verleihen.

Mit seinen experimentellen Bearbeitungen - „Expeditionen ins Unbekannte der Fotochemie“ - erprobt Polke eine andere Lesart des Mediums Fotografie. Er erfindet kunstvolle Fehler, die die atmosphärische Intensität und den malerischen Reichtum der Fotoabzüge steigern. Leichthändig überspielt Polke die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei, Original und Reproduktion. In der Ausstellung werden im Dialog mit den Fotografien einige Gemälde und auf der Basis von Fotografien entstandene Grafiken aus der Zeit präsentiert.

Sie lassen erkennen, wie eng Polke die Medien miteinander verknüpfte, wie sich diese gegenseitig in seinem Werk durchdringen und befruchten. Ein eigener Raum und ein zeitlicher Exkurs in die 1980er Jahre ist einer großen Gruppe von Fotografien gewidmet, in denen Polke seinen eigenen Biennale-Beitrag bearbeitet, für den er 1986 in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.

Ausstellung bis 02.09.2018, Museum Morsbroich, Leverkusen, museum-morsbroich.de

Gerhard Richter. Abstraktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie diese Ausstellung schlägt auch Gerhard Richter im Museum Barberini den großen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuen Arbeiten.

Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.

Die Schau geht von einem Werk der Sammlung des Museums Barberini aus und vereint über 90, zum Teil noch nicht ausgestellte Werke aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. 

Sie zeigt Richters Entwicklung von den schwarzweißen Fotobildern und Farbtafeln über die Ausschnitte, die Grauen Bilder und Vermalungen bis zu den Abstrakten Bildern, wie Richter von den späten 1970er Jahren an seine Gemälde mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren im Farbauftrag häufig betitelte. In der Variationsbreite unterschiedlichster Werkgruppen werden so Elemente erkennbar, die sich durch das gesamte Werk ziehen. „Abstraktion ist ein roter Faden durch Richters Malerei. So sprunghaft und vielgestaltig sie manchen Zeitgenossen beim Wechsel zwischen verschiedenen Werkphasen erschien, so konsequent entwickelte sich sein Werk als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini.

 

 

 

 

 

 



„Durch kalkuliertes Einbeziehen des Zufalls nimmt Richter die bewusste Steuerung des Malprozesses zurück. Er arbeitet mit Rasterstrukturen, hinter denen das Schöp- ferische zurücktritt oder zieht mit der Rakel über die gesamte Bildfläche. Er vermeidet schöpferisches Pathos und Bedeutungen, die außerhalb der Kunst liegen, die Bilder wirken so durch sich selbst.“

Bis 21.01.2018, Museum Barberini,
Potsdam, museum-barberini.com

Rainbow 03/2018 Gerhard Richter / Sigmar Polke
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