Rainbow LifeStyleMagazin Germany - Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika

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Musée de la Romanité, Nîmes

Am 2. Juni 2018 wurde neben dem Amphitheater von Nîmes das Musée de la Romanité eröffnet. Es lädt zur Erkundung der gallorömischen Stadt anhand innovativer Szenographien und umfassender archäologischer Samm- lungen ein. Mit dieser neuen Adresse weiht die im Département Gard gelegene Stadt eine neue Kultur- einrichtung mit Bibliothek, Café und Sternerestaurant ein.

Nîmes war tatsächlich eine Art antike Version der Stadt Lourdes, die der Imperator August und seine Nachfolger mit monumentalen Bauten schmückten, von denen einige die Zeit überdauert haben: Der Tempel der Diana, das Maison Carée, der Magneturm und das Amphitheater stehen noch heute gut erhalten an Ort und Stelle.

Durch „Augmented Reality“, audiovisuelle Tech- nologien, Projektionen und interaktive Kartographie wird der Museumsbesuch zu einem aufregenden Erlebnis im Nîmes der Antike.

Elizabeth de Portzamparc hat ein Gebäude entworfen, welches durch eine Fassade, die wie drapiert erscheint, an eine römische Toga erinnert und mit einem Mosaik aus tausenden von Glasplättchen überzogen ist.

Etwa um 15 v.Chr. ließ der Imperator August eine Stadtmauer von mehr als sechs Kilometern erbauen, die von 80 Türmen flankiert wurde. Von diesen bleibt heute nur der Magneturm. Es handelt sich übrigens um die fünftgrößte Ringmauer der römischen Welt. Ihr innerer Weg durchquert das Musée de la Romanité auf den Spuren der ehemaligen Stadtmauer.

Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika
Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika

museedelaromanite.fr

Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika

Bilder: li: Dr. Daniela Antonin, Leiterin des Hetjens - Deutsches Keramikmuseum, Foto: Michael Gstettenbauer / re: Terrakottafigur, Ténenkun, Niger-Binnendelta, 13./14. Jahrhundert / unten: Wassertransportgefäß der Nupe, Nigeria / Kultgefäß der Yoruba, Nigeria (Fotos: Horst Kolberg)

Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika
Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika

Bis 21.01.2018, Hetjens Museum,
Düsseldorf, duesseldorf.de/hetjens

Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika
Rainbow 03/2018 Musée de la Romanité / Keramik aus Westafrika

In Frauenhand - Keramik aus Westafrika

Das westliche Afrika blickt auf eine lange Geschichte der Menschheit sowie deren Kultur zurück. Die Region verbindet verschiedene Klimazonen vom Regenwald über die Savanne bis hin zur Wüste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Region verbindet verschiedene Klimazonen vom Regenwald über die Savanne bis hin zur Wüste. Gemeinsam ist allen dort lebenden Ethnien die Ausübung des Töpferhandwerks. Das aber wird das von Generation zu Generation von Frauen weitergegeben. Bemerkenswerte Beispiele aus dieser Tradition zeigt die Ausstellung, es gibt sowohl Objekte des traditionellen Ahnenkultes als auch Keramiken für den täglichen Gebrauch wie Gefäße für Palmwein, selbstgebrautes Bier oder Honig zu sehen.

Die Männer in Westafrika waren fürs Schmieden und Schnitzen zuständig, während die Frauen mit Ton arbeiteten. Bereits die kleinen Mädchen formten spielerisch Miniaturgefäße! Vom Abbau des Tons bis zum Brennvorgang in der Trockenzeit lag der gesamte Herstellungsprozess in der Hand der Töpferinnen, Töpferscheiben benutzten sie nicht. Die Verzierungen und die Farbe der Gefäße wurden mit Naturmaterialien und einem färbenden Sud aus Rinde oder Blättern erzeugt.

Schutzgöttin und Seelengefäße
Der mythologische Ursprung der Töpferei wird oft mit der Erde, aus der der Ton geborgen wird, in Verbindung gebracht. Iya Mapo, eine Muttergottheit der Yoruba in Nigeria, gilt als Schutzgöttin der Töpferinnen. Sie wird daher auch als die "stille Mutter der schweigenden Erde" bezeichnet. Die Keramik begleitet die Ethnien ihr ganzes Leben lang und über den Tod hinaus: In der Region Ashanti wurden beispielsweise Seelengefäße für die Verstorbenen königlicher Familien angefertigt, von denen einige Exemplare auch in der Sonderausstellung zu sehen sind. Diese werden vierzig Tage lang an einem besonderen Gedenkort aufbewahrt, um den Übergang der Seele ins Jenseits vorzubereiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Dakakari legte man besonderen Wert auf ein gutes Verhältnis zum Ahn eines Verstorbenen. Die Hinterbliebenen stellten zum Beispiel Wildtiere aus Keramik ans Grab eines Jägers, um ihm und seinem Jagdkönnen zu schmeicheln. Ansichtsexemplare hierfür werden ebenfalls in der Ausstellung des Hetjens präsentiert.

 

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