Neue Zeit - Magazin - Gemüse des Monats: Kohlrabi

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Neue Zeit - Magazin August 2018
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Kohlrabi

Neue Zeit - Magazin August 2018 Gemüse des Monats: Kohlrabi Foto: Pixabay

Brassica oleracea var. gongylodes

 

Pflanze

Kohlrabi ist eine Varietät des Gemüsekohls und gehört zur Familie der Kreuzblütler. Der Name setzt sich aus den lateinischen Wörtern „caulis“ für Kohl und „rapum“ für Rübe oder Wurzelknolle zusammen und bedeutet übersetzt Kohlrübe. Kohlrabi ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr eine Sprossknolle bildet. Im zweiten Jahr treiben aus der Knolle Stängel mit verzweigten Blütenständen aus. Er bildet eine Pfahlwurzel von mittlerer Tiefe aus, die Knolle wächst jedoch über der Erde. Aus der Knolle wachsen gezähnte, dunkelgrüne Blätter an langen Stielen seitlich und nach oben. Die rundlich bis ovale Knolle wird zwischen Juni und September geerntet, wenn sie etwa Tennisballgröße erreicht hat. Eine rechtzeitige Ernte verhindert das Verholzen der Knolle. Geerntete Knollen können vor der Verarbeitung bis zu einer Woche kühl gelagert werden. Die Pflanze liebt sonnige Standorte und einen tiefgründigen, humusreichen und gleichmäßig feuchten Boden. Auf regelmäßige Bewässerung sollte geachtet werden, da Trockenheit ein Verholzen der Knolle bewirkt. Als Mittelzehrer benötigt er eine regelmäßige Düngung. Für gute Ergebnisse sollte man einen Pflanzabstand von jeweils 30 cm einhalten. Die Farbe ist je nach Sorte fast weiß bis hellgrün, grün oder blau-violett. Der Geschmack ist aromatisch und mild-kohlartig mit zartem bis festem Biss.

 

 

Geschichte

Die genaue Herkunft des Kohlrabi ist nicht bekannt, jedoch wird als Herkunft Mittelasien vermutet, von wo aus er nach in den Mittelmeerraum und später nach Nordeuropa verbreitet wurde. die er stammt vermutlich aus Nordeuropa oder Asien. Die Kultivierung von Kohlrabi wurde erstmals im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Durch Züchtungen gelang es , die Sortenvielfalt zu erweitern. Im 19. Jahrhundert wurde Kohlrabi gerne in den heimischen Gemüsegärten am Haus angebaut. Danach erfolgte auch der großflächige Anbau auf Feldern.

 

Inhaltsstoffe

Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen, Zink, Folsäure, Vitamine B1, B2, B3 (Niacin), B6, C, E und Provitamin A

 

 

Wirkung

Kohlrabi enthält mit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Phosphor und Kalium viele Inhaltsstoffe, die die Funktion des Herzens und des Nervensystems unterstützen. Wie alle Kohlsorten enthält Kohlrabi viel Kalium und wenig Natrium, was ihn zu einer gut geeigneten Nahrung bei Bluthochdruck und Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) macht. Der Vitamin C-Gehalt schützt vor Krebserkrankungen oder wirkt krebshemmend. Der geringe Fettgehalt macht ihn zu einer geeigneten Nahrung für Herzkranke und Übergewichtige. Wichtige Mineralien und Spurenelemente - insbesondere Kalium, Eisen, Selen und Zink - sind ebenfalls vorhanden und stärken das Immunsystem. Die Inhaltsstoffe helfen auch dabei, Hauterkrankungen zu lindern und das Verdauungssystem zu beruhigen. Die enthaltenen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe machen ihn zu einem besonders gesunden Gemüse. Regelmäßiger Verzehr wirkt in Bezug auf Krankheiten sowohl vorbeugend als auch heilend.

 

 

Zubereitung und Verwendung

Kohlrabi eignet sich aufgrund seiner zarten Knolle zur Verwendung roh für Salate und als Rohkost mit Kräuterquark, als kurz gegartes Gemüse und als Zutat für Gemüsesuppen. Um das hitzeempfindliche Vitamin C zu erhalten, sollte Kohlrabi nur wenige Minuten gedämpft bzw. schonend in etwas Gemüsebrühe, Milch oder Sahne gegart werden. Frischer Kohlrabi hat einen charakteristischen und zart-kohlartigen Geschmack und ist wegen seines höheren Gehalts an Vitamin C Konserven vorzuziehen. Ein Verzehr als Rohkost oder Salat ist daher zu empfehlen.

 

Tipp: weil Vitamin A und E zu den fettlöslichen Vitaminen gehören, sollte man beim Verzehr von Kohlrabi stets etwas Fett oder Öl zu sich nehmen.

 

Tipp: die Herzblätter enthalten mehr gesunde Inhaltsstoffe als die Knolle, vor allem Phosphor. Die Blätter können daher auch zu Salat verarbeitet oder als Zutat für Suppen verwendet werden.

 

 

 

 

Marion Fabijenna

 

 

 

Die Heilkraft der Nahrung nutzen

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