Neue Zeit - Magazin - Heilkraut des Monats: Schafgarbe

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Neue Zeit - Magazin September 2018
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September 2018

Die Heilkraft der Kräuter nutzen

Schafgarbe

Neue Zeit - Magazin September 2018 Heilkraut des Monats: Schafgarbe Foto: Pixabay

Achillea millefolium

 

Pflanze

Schafgarbe ist eine mehrjährige, krautige Pflanze und gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler. Innerhalb der Gattung der Schafgarben gibt es noch weitere Arten wie die Farn-blättrige Schafgarbe, Bittere Schafgarbe, Clusius-Schafgarbe oder Rotschafgarbe. Als Heilpflanze wird zumeist die häufig vorkommende gemeine Wiesenschafgarbe verwendet. Aus dem Rhizom treibt im Frühjahr eine Blattrosette aus. Die aufrecht wachsenden, sehr festen Stängel haben schmale, gefiederte Laubblätter und verzweigen sich nach oben. Sie erreichen Wuchshöhen zwischen 10 und 100 Zentimetern. In der Blütezeit von Mai bis September entwickeln sich Scheindolden mit zumeist weißen Blütenblättern. Die kleinen                Blüten der Schafgarbe sind jeweils in 10 – 12 Blütenkörbchen pro Stängel gruppiert. Die gemeine Schafgarbe liebt                sonnige und eher trockene Standorte mit einem durchlässigen, humosen oder sandigen Boden mit Lehmanteil.                 Ansonsten ist die Pflanze als relativ anspruchslos und kommt auch mit Trockenperioden gut zurecht. Die Vermeh-               rung geschieht am besten über Samen oder Pflanzenteilung. Schafgarbe hat einen herb-würzigen bis süßlichen                Geruch und einen aromatisch-würzigen, leicht bitteren Geschmack.

 

 

Geschichte

Die gemeine Schafgarbe war ursprünglich in den gemäßigten Klimazonen auf der Nordhalbkugel beheimatet. Da              sie schon im Altertum eine bekannte und beliebte Heilpflanze war, wurde sie rasch fast weltweit verbreitet. Der               lateinische Name entstand in Anlehnung an die Legende, dass der Held der griechischen Mythologie Achilles die                Schafgarbe nutzte, um Wunden zu heilen. Bereits bei den alten Ägyptern, Römern und Griechen war die Schafgarbe               als Mittel zur Blutstillung und Wundheilung sehr geschätzt. Sie wurde auch zur Behandlung von Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden und Gallenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen empfahl die Schafgarbe zur Behandlung               von Geschwüren und Wunden. Sie fand auch in der Frauenheilkunde große Beachtung. In der Neuzeit gilt sie wieder                als eine der wichtigsten Heilpflanzen. Der deutsche Name Schafgarbe verweist darauf, dass Schafhirten die Pflanze               gerne ihren Schafen zu fressen geben, um sie von Würmern zu befreien. 

 

 

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, Salicylsäure, antibiotische Wirkstoffe

 

 

Wirkung

Die gemeine Schafgarbe ist in ihrer Heilwirkung mit Echter Kamille vergleichbar. Sie wirkt antibakteriell,                            entzündungshemmend, krampflösend, blutstillend und beruhigend. Alle Arten von Verdauungsbeschwerden                 lassen sich mit Schafgarbe positiv beeinflussen. Durch die harntreibende und blutreinigende Wirkung können Nieren-                    und Blasenbeschwerden sowie Gicht gelindert werden. Sie eignet sich auch zur Behandlung von Nervosität,               Schlaflosigkeit und Erkältungsbeschwerden. Spülen und Gurgeln mit Schafgarbensud ist hilfreich bei Mund-,                        Rachen- und Zahnfleischentzündungen.

 

Äußerlich angewendet hat die gemeine Schafgarbe eine schmerzlindernde, entzündungshemmende Wirkung                         und fördert die Wundheilung.

 

Gegenanzeigen: bei bekannter Empfindlichkeit gegen Korbblütler sollte auf die Anwendung verzichtet werden.                        Da die gemeine Schafgarbe die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, sollte nach der Behandlung zwei Wochen                  lang auf Sonnenbäder verzichtet werden.

 

 

Anwendungsformen

Verwendet werden die Blüten und das gefiederte Laub der gemeinen Schafgarbe. Die gefiederten Blätter eignen                      sich zur Zubereitung als Wildgemüse. Als Küchenkraut hat die Schafgarbe wegen des bitteren Geschmacks kaum           Bedeutung.

 

 

Heilrezepte

Tee:

1 Esslöffel getrocknete Blüten oder Kraut mit kochendem Wasser in einer Tasse übergießen und rund zehn Minuten                 ziehen lassen. Je nach Bedarf 2 - 3 Tassen täglich über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen trinken. Die Tages-              höchstdosis von 5 Tassen sollte nicht überschritten werden. Auf eine dauerhafte Anwendung sollte verzichtet                 werden.

 

Dampfbad:

2 Esslöffel getrocknete Blüten mit kochendem Wasser in einer Schüssel oder einem tiefen Teller übergießen und ein                paar Minuten ziehen lassen. Ist der Sud etwas abgekühlt, werden Kopf und Schüssel mit einem Handtuch abgedeckt            und die aufsteigenden Dämpfe inhaliert. Dampfbäder mit Schafgarbe lindern Erkältungsbeschwerden, Entzündungen                der Nasen- und Stirnhöhlen und helfen bei unreiner und entzündeter Haut.

 

Vollbad, Fuß-, Arm- oder Handbäder, Sitzbad:

Je nach Wassermenge 50 – 100 Gramm getrocknete Schafgarbenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen,              ca. 10 Minuten ziehen lassen und den Sud ins Badewasser gießen. Ein Bad hilft bei Entzündungen der Haut und               Ekzemen sowie Erkältungsbeschwerden und Kreislaufbeschwerden. Ein Sitzbad lindert Afterjucken und hilft gegen Menstruationsbeschwerden, Scheidenentzündungen und Ausfluss. Bei Kopfschmerzen, Stress und Depressionen                 wirkt ein abendliches Bad entspannend und beruhigend auf Körper und Geist.

 

Umschläge:

Mit dem abgekühlten Sud getränkte Baumwolltücher eignen sich sehr gut für feucht-warme Umschläge zur Behand-             lung von Krämpfen, Verdauungsbeschwerden, Nieren-, Leber- und Gallenleiden sowie Menstruationsbeschwerden.

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Heilkräuter und Heilpflanzen erleben nach einer Art Dornröschenschlaf derzeit ein großartiges                      Comeback. Viele Menschen sind es leid, Medikamente mit zum Teil riskanten Nebenwirkungen               einzunehmen und suchen nach naturnahen Alternativen. Natürliche Heilmittel zeigen den Weg                        auf, wieder mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. „Alle Wiesen und                   Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken.“ Paracelsus a. D. 1530

 

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Marion Fabijenna

 

 

 

 

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