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Der Tagesprophet Ausgabe 28
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Weihnachtsmann mit Blitznarbe

Harry Potter als Überraschungsgast in Hogwarts

Weihnachten mit seinen Feiern und Geschenken ist besonders für Kinder immer eine aufregende Zeit. Für die begeisterten Schüler der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gab es vor dem Aufbruch in die Ferien beim vergangenen Fest eine besondere Überraschung. Pünktlich zum Weihnachtsschmaus erschien mit einem sensationellen Auftritt Harry Potter, der als Weihnachtsmann verkleidet auf seinem Besen in die Große halle flog und einige Runden drehte. aus einem vor sich festgeschnallten kleinen Jutebeutel warf er jedem der Schüler ein Päckchen zu, dessen Inhalt sich als eine Mischung aus einem Sortiment verschiedener Süßigkeiten, einigen nützlichen Kleinigkeiten für den Schulalltag und einem oder zwei Scherzartikeln entpuppte. Künstliche Schneeflocken, die von der Decke zwischen der Kerzenbeleuchtung herab rieselten, rundeten die stimmungsvolle Atmosphäre ab. Auf eine Teilnahme am Weihnachtsessen allerdings verzichtete Mr. Potter mit, wie er sagte, Bedauern und Hinweis auf seine Familie. Die Geschenke wurden mit freundlicher Empfehlung vom Zaubereiministerium gestiftet, in engem Zusammenwirken mit Schreiberlings Federladen, dem Honigtopf und Weasleys Zauberhaften Zauberscherzen. Ob dies eine einmalige Aktion bleiben sollte, oder ob damit eine neue Tradition in Hogwarts begründet wurde, dazu gab es bisher noch keine Äußerungen.

Hogwarts-Schulleitung erweitert

Um dem gewachsenen Aufgabenbereich der Verwaltung der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei Rechnung zu tragen, wurde zwischenzeitlich ein weiterer Posten in der Leitung der Schule geschaffen. Ergänzend zum langjährigen Schulleiter Mitch und der Gryffindor-Hauslehrerin Leonie Potter wurde die Hufflepuff-Hauslehrerin Felja Jones auf die neue Position berufen. Die Ernennung stieß allgemein auf breite Zustimmung.

Hauselfenstreik legt "Tagespropheten" lahm

Hauselfen und Aktivisten kämpfen für bessere Versorgung

Eine kleine Gruppe Verfechter von umfassenderen Hauselfen-Rechten hat es mit Unterstützung eines Zusammenschlusses ungewöhnlich selbstbewusster Hauselfen  seit längerer Zeit fertiggebracht, die Versorgung der magischen Bevölkerung mit Nachrichten zu behindern.Mehrere militante Vertreter der "Vereinigung zur Anhebung des Status von magischen Mitgeschöpfen" haben im Zusammenwirken mit einigen Hauselfen des Material-Hauptlieferanten, sowie weiteren Unterstützern die Herstellung und Auslieferung von Zeitungspergament und -druckertinte behindert, wodurch die Versorgung des Tagespropheten stark beeinträchtigt war.Bestände, die den Zeitungsverlag erreichten, waren teilweise mit komplizierten Unsichtbarkeits-, Verschwinde- und Auflösungszaubern belegt, die angefertigte Exemplare wieder leerten oder vernichteten. 

Diverse Mit- und Zuarbeiter des Tagespropheten haben im Verlaufe dieser Episode schließlich entnervt ihre Tätigkeit aufgekündigt. Es bleibt jedoch die Hoffnung, diese letztendlich zurückzugewinnen. 

Die Hauselfen waren in Streik getreten - wie einer unserer Reporter erfuhr -, um die Übernahme der Versorgung eines ihrer Mit-Elfen zu erreichen, welcher bei der Arbeit einen schwereren Unfall erlitten hatte. Der betroffene Hauself hatte daraufhin ein Stück Kleidung erhalten und war fortgeschickt worden. Befürworter der Hauselfen-Befreiung und Verfechter von Elfenrechten gingen in der Folge auf die Straße, und es gelang ihnen erfolgreich einige Hauselfen des Betriebes von ihrem Vorhaben zu überzeugen und für ihre Aktionen zu gewinnen.Ein Sprecher der Vereinigung, welche die Hauselfen unterstützte, beteuerte, der Tagesprophet sei nicht das Ziel der Aktivitäten gewesen, erklärte aber, dass man beabsichtigte, keine Ruhe zu geben, bis Hauselfen endlich eine anständige Behandlung als wertvolle Mitgeschöpfe erhielten. Zur Vermeidung einer Eskalation hielt sich das Zaubereiministerium außer der Entsendung eines Mitarbeiters aus dem Büro zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe zur Gesprächen und vermittelnder Betätigung in seinem Vorgehen weitgehend zurück. 

Die magische Bevölkerung reagierte äußerst überrascht und großenteils mit Unverständnis auf die Aktion der Hauselfen. Mehrere Kritiker wiesen daraufhin, dass so etwas zu Zeiten, bevor der Selbstbestrafungsbann über Hauselfen zaubereigesetzlich aufgehoben wurde, nicht vorgekommen wäre, und plädierten für eine umgehende Wiedereinführung. 

Die - mittlerweile ausgewechselte - Unternehmensleitung war lange Zeit nicht bereit, für die krankenheilerische Versorgung aufzukommen.Die genauen Umstände des Unfalls sind noch ungeklärt und werden derzeit aufgearbeitet. Der betroffene Hauself wurde inzwischen im St.-Mungo-Hospital behandelt und konnte bereits seine Arbeit wieder aufnehmen.Der Streik wurde daraufhin beendet. Allerdings kam es in der Folgezeit zu Unstimmigkeiten und Querelen der im Unternehmen beschäftigten Hauselfen untereinander, weil viele der Hauselfen die Streikenden als äußerst ungehörig ansahen und sich weigerten, mit diesen zusammen zu arbeiten. Auch zwischen dort arbeitenden Zauberern und Hexen kam es über die Angelegenheit zu teilweise schweren Zerwürfnissen. Es dauerte dadurch bedingt noch seine Zeit, bis die Material-Produktion und -Auslieferung wieder reibungslos funktionierte und Außenstände aufgearbeitet werden konnten. Dadurch kam es auch weiterhin noch zu Lieferengpässen, deren Auswirkungen nicht nur die magische Bevölkerung allgemein im Alltag und den Tagespropheten, sondern die sich bis nach Hogwarts auswirkten. In der Folge entschieden sich eine Anzahl Eltern, ihre Kinder von der Schule zu nehmen und anderweitig unterrichten zu lassen.Aus zuverlässiger Quelle wurde berichtet, dass wegen des Fehlens von Pergament und Tinte viele Schüler nicht in der Lage waren, ihre Hausaufgaben vernünftig zu bearbeiten, und dass gerade für ausreichend Material für die Prüfungsarbeiten gesorgt werden konnte. Ein Bedürfnis, hinter dem der Tagesprophet natürlich, ebenso wie einige Abteilungen des Ministeriums, gerne noch einmal zurückgetreten ist.

Auch wenn durch die genannten Begebenheiten einige der in dieser Ausgabe enthaltenen Nachrichten bereits etwas veraltet sind, sollen sie der Zauberergemeinde jedoch nicht gänzlich vorenthalten bleiben.

Evtl. noch auftretende Folgen, wie z.B. noch Verzögerungen bei der nächsten Ausgabe, können völlig nicht ausgeschlossen werden. Der Tagesprophet entschuldigt sich bei der Zauberergemeinschaft für die Unannehmlichkeiten.

 Die "Tagesprophet"-Leitung

Der Tagesprophet

Online-Zeitung

       Ausgabe 28

von Harry Potters Welt - Deinem Hogwarts www.meinhpw.de

27.05.2019
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