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Der Tagesprophet Ausgabe 35
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Muggel-Gerät wird im St. Mungo benutzt

Muggel-Erfindungen sind manchmal ganz nützlich. Das merkte das St. Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen im Zentrum Londons. Am 23. Mai traf das Krankenhaus die Entscheidung, versuchsweise Walkie Talkies zu benutzen. Walkie Talkies sind Muggel-Erfindungen. Es gibt immer zwei dieser Geräte. Sie funktionieren nicht über viel Reichweite. Es gibt einige Knöpfe, die man drücken kann, mit denen man einen Anruf starten oder beenden kann. Wir Zauberer nutzen dafür den Patronus. Doch im St. Mungo sind auch Muggel. Da ist es schon mal besser, nicht viel Magie zu zeigen. Unter anderem, da die Muggel in einem nicht sehr guten Zustand sind, da wäre es nicht sehr toll, wenn einer vor Schreck in Ohnmacht fällt. Unter anderem dauert es viel länger, einen Patronus zu schicken, als das Walkie Talkie zu benutzen. Mit Magie wurde das Gerät ein bisschen aufgepäppelt. Man kann mit mehr Reichweite telefonieren und man kann mit mehreren telefonieren.                                                             Cho Chang

Der Tagesprophet

Online-Zeitung

       Ausgabe 35

von Harry Potters Welt - Deinem Hogwarts www.meinhpw.de

24.06.2020

Quidditch: Neuer „Allschwirrer“ sorgt für Chaos beim Spiel der Caerphilly Catapults gegen die Ballycastle Bats

Nach einer langen Testphase wurde der Allschwirrer (der "Tagesprophet" berichtete, Nr. 31), der von seinen Herstellern nun auch für die Quidditch-Meisterschaft freigegeben wurde, von einem Spieler der irischen Ballycastle Bats gekauft. Bob Looney, der Sucher der Iren, verwendete den Allschwirrer zum ersten Mal letzten Sonntag beim Spiel gegen die walisischen Caerphilly Catapults. 

Schon zu Spielbeginn waren alle Blicke, selbst die der Spieler, auf Looney gerichtet, der mit seinem Allschwirrer einen rasanten Start hinlegte und alle Spieler sofort hinter sich ließ. Maloney, der Sucher der Catapults, konnte seinen Gegner einfach nicht einholen und hielt sich vorerst in Bodennähe auf. Schon nach 2 Minuten fiel das erste Tor. Finnigen, ein Jäger der Bats, fing den Quaffel, flog damit blitzschnell über das Spielfeld und nutzte die Unaufmerksamkeit des gegnerischen Hüters, um das erste Tor zu erzielen. Doch dann kamen die Waliser wieder zu sich und konzentrierten sich nun mehr auf das Spiel, sodass nun auch ein Jäger der Catapults an den Quaffel kam und den Ausgleich erzielte. Die Fans jubelten den beiden Torschützen zu, doch es ging flott weiter und die Bats waren wieder am Ball. Doch diesmal schleuderte Greyback, ein Treiber der Catapults, einen Klatscher gegen den gegnerischen Jäger, sodass dieser mitsamt dem Quaffel zu Boden fiel. Entsetzt sprangen die Zuschauer auf, um zu sehen, was da gerade passiert war, doch Monrose, der getroffene Jäger, richtete sich sofort wieder auf und spielte weiter. 

Monrose hielt noch immer den roten Ball in der Hand und flog damit eilig auf das generische Tor zu, als er schon wieder getroffen wurde, diesmal jedoch von seinem Teamkollegen mit dem neuen Rennbesen, der ihn scheinbar gar nicht unter Kontrolle hatte und Monrose einfache rammte. Beide Spieler gingen getroffen zu Boden und der Schiedsrichter musste eine kurze Pause einlegen, um die beiden Verletzten zu versorgen. 

Nach 10 Minuten konnte das Spiel weitergehen und Looney sauste mit dem Allschwirrer wieder davon, diesmal jedoch in einem größeren Abstand zu seinen Mitspielern. Man konnte von der Tribüne gut beobachten, dass er den Besen nicht wirklich unter Kontrolle hatte, da er viel zu schnell und zu hochflog und durch dieses enorme Tempo und der Höhe auch nicht wirklich den Schnatz erblicken konnte.

Nach einer Stunde führten die Catapults 110:60 und die Fans feuerten lautstark ihre Teams an. Looney schien den Allschwirrer nun doch ein wenig gebändigt zu haben, denn er flog plötzlich zielsicher auf einen kleinen, glitzernden Punkt hoch am Himmel zu. Eilig setzte sich auch Maloney in Bewegung und es kam zu einem Wettrennen um den goldenen Schnatz. Die Zuschauer blickten gebannt auf die beiden Sucher, doch konnte niemand erkennen, was sich da in dieser Höhe abspielte. Kurze Zeit später kamen die beiden Sucher wieder hinunter, jedoch hielt keiner der beiden den kleinen, goldenen Ball in der Hand. Enttäuscht blickten die Zuschauer zu den Spielern, bis sich plötzlich Looney auf seinem Allschwirrer in seinen Umhang griff und etwas daraus hervorholte.Kein Zweifel, es war der goldene Schnatz, den er da auf einmal aus seinem Umhang zog. Ein wenig irritiert blickte er in die Zuschauermenge, die sofort zu feiern, aber auch zu lachen begann.

So gewannen die Ballycastle Bats dieses ereignisreiche Spiel 210:110. Bob Looney war nach dem Spiel für ein kurzes Interview bereit:

Tagesprophet: Mister Looney, Sie waren heute der erste Spieler, der den Allschwirrer beim Quidditch eingesetzt hat. Was sagen Sie zu diesem neuen Rennbesen?

Bob Looney: Ja, der Besen an sich ist schon toll, aber das Tempo ist nun einmal sehr hoch und man kann ihn so schwer lenken, da er einfach zu schnell ist. Aber mit ein bisschen Übung kann ich mir vorstellen, dass bald mehrere Spieler diesen tollen Besen fliegen werden.

TP: Fanden Sie das nicht ein wenig riskant, einen noch immer nicht ganz ausgereiften Rennbesen zu verwenden? Sie haben schließlich damit auch einen Mitspieler gerammt.

BL: Riskant schon, aber wie heißt es denn so schön: No risk, no fun. Nein, ganz ehrlich, ich hab mich da ein wenig verschätzt. Beim Training hatte ich das Teil besser unter Kontrolle als heute, aber ich werde nicht aufgeben und den Besen weiter fliegen, bis ich ihn besser unter Kontrolle habe.

TP: Ihr Schnatzfang war ja ein wenig ungewöhnlich. Wie können Sie es sich erklären, dass der Schnatz plötzlich in Ihrem Umhang steckte?

BL: Das ist eine gute Frage. Ich habe ihn vor mir gesehen und bin auf ihn zugeflogen, und als ich meine Hand nach ihm ausgestreckt habe, war er auch schon wieder weg. Da dachte ich, er wäre einfach davongeflattert. Aber scheinbar habe ich ihn auch gerammt und so kam er in meinen Umhang. Durch das Kitzeln der Flügel habe ich schließlich bemerkt, dass da was in meinem Umhang war. Ich dachte zuerst an ein Insekt, aber als ich dann hineingriff spürte ich schon die Flügel des Schnatzes und musste vor Glück lachen.

TP: Das ist ja mal ein lustiger Schnatzfang. Vielen Dank für das Interview, Mister Looney.                                                               Sloe Snape   

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